Wir saugen es mit der Muttermilch auf: Der Westen ist das Gute, der Hort der Zivilisation, der Leuchtturm der Menschenrechte. Diese Erzählung wird uns von klein auf eingetrichtert. Doch wer hinter den Vorhang der diplomatischen Etikette blickt, dem offenbart sich ein Abgrund. Eine Analyse der Aussagen führender westlicher Politiker seit 1945 zeigt, dass es sich bei verbalen Entgleisungen nicht um bedauerliche Missgeschicke handelt. Sie sind vielmehr Symptome einer tiefsitzenden Krankheit: der imperialen rassistischen Arroganz, die die Welt seit 500 Jahren in „Zivilisierte“ und „Barbaren“ unterteilt.
Quelle: Progressive Stimme - Argumente, Fakten, Quellen - https://progressivestimme.de